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BEPS-Pillar 1 und 2 ab dem Jahr 2023

insightsoftware -
29 April 2023

insightsoftware ist ein globaler Anbieter von Reporting-, Analyse- und Performance-Management-Lösungen, mit denen Unternehmen Daten intelligent nutzen und die Prozesse von Finance und Data Teams revolutionieren können.

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Die strategische Steuerplanung ist bereits heute ein kompliziertes Unterfangen. Doch für multinationale Unternehmen, die mit den anstehenden Änderungen des Steuerrechts nach den neuen BEPS-Richtlinien konfrontiert sind, wird es noch komplizierter werden. Unternehmen, die in mehreren Ländern tätig sind, sollten jetzt planen, um im nächsten Jahr die Herausforderungen zu meistern, die sich aus BEPS Pillar 1 und Pillar 2 ergeben.

Was ist BEPS?

Beginnen wir mit den grundlegenden Informationen zu BEPS, was für „Base Erosion and Profit Shifting” (zu Deutsch: Gewinnkürzung und Gewinnverlagerung) steht. Es handelt sich um eine Reihe von Regeln und Standards, die von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) aufgestellt und anschließend von zahlreichen Ländern weltweit übernommen wurde. Der Hauptzweck von BEPS besteht darin, eine Mindestgrenze für die Unternehmensbesteuerung festzulegen, sodass für multinationale Unternehmen kein Anreiz mehr besteht, Gewinne aus Ländern mit höheren Steuern in Niedrigsteuerländern zu verlagern.

BEPS besteht aus zwei weit gefassten Bestimmungen, die die Gestalter als „Pillars“ (Säulen) bezeichnen. Pillar 1 betrifft die Verteilung von Unternehmensgewinnen auf verschiedene Länder auf der Grundlage der tatsächlichen Geschäftstätigkeit in jedem dieser Länder. Dadurch werden die Regeln für den steuerlichen Anknüpfungspunkt neu geschrieben und die Gewinne stattdessen anhand der Rechtsansprüche der Länder verteilt werden, in denen die Waren oder Dienstleistungen eines Unternehmens genutzt oder verbraucht werden. Pillar 1 wird zunächst für Unternehmen mit einem weltweiten Umsatz von mindestens 20 Mrd. € gelten. In den nächsten sieben Jahren wird diese Schwelle so gesenkt, dass auch Unternehmen mit Einnahmen von 10 Mrd. € oder mehr einbezogen werden.

BEPS Pillar 2 wird eine weitaus größere Anzahl von Unternehmen betreffen. Säule 2 zielt darauf ab, einen effektiven globalen Mindeststeuersatz von 15% zu schaffen. Im Rahmen von BEPS Pillar 2 berechnen die Unternehmen zunächst die Steuern für jedes Land, in dem sie tätig sind. Fällt der effektive Steuersatz für eines dieser Länder unter 15%, so sind diese Unternehmen verpflichtet, den Mindestsatz von 15% zu entrichten.

Grundsätzlich handelt es sich bei BEPS um eine Reihe unverbindlicher Regeln. Der BEPS-Initiator, die OECD, hat keine gesetzliche Befugnis, Steuersätze oder -vorschriften für die 140+ Mitgliedsstaaten festzulegen. BEPS steht jedoch als gemeinsamer Standard zur Verfügung, den diese Länder per Gesetz übernehmen können. Der allgemeine Rahmen der Regeln wurde vereinbart, aber die formelle Annahme der Regeln wird noch verhandelt und geklärt. Mehr als dreißig Länder haben ihre Absicht signalisiert, BEPS letztlich einzuführen, und wenn diese Zahl weiter zunimmt, könnte BEPS de facto zu einer globalen Steuerregelung werden.

Bereit für BEPS im Jahr 2023?

Die meisten Unternehmen wird Pillar 1 nicht betreffen – was sich wahrscheinlich irgendwann ändert, da die Umsatzschwelle im Laufe der Zeit vermutlich weiter gesenkt wird.

Pillar 2 ist eine andere Geschichte. Alle multinationalen Unternehmen mit Konzernumsätzen von mindestens 750 Mio. € unterliegen dem effektiven Mindeststeuersatz von 15 %.

Das sogenannte „Inclusive Framework on BEPS“ (IF) wurde von diesen 140+ Ländern bereits im Grundsatz gebilligt. Obwohl nur etwa 30 Mitgliedstaaten Rechtsvorschriften zur Einführung von BEPS verabschiedet haben, werden vermutlich in naher Zukunft noch viele weitere folgen. Das bedeutet, dass Sie, unabhängig davon, in welchen Ländern Sie geschäftlich tätig sind, mit ziemlicher Sicherheit von BEPS betroffen sein werden.

Für Steuerplaner und Steuerfachleute auf der ganzen Welt bedeutet das eine enorme Veränderung. Laut derOECD-Website wird Pillar 2 „radikale Veränderung in der Steuerlandschaft“ darstellen. Im Jahr 2023 stehen Veränderungen an. Für Unternehmen, die ihre Steuerplanungsstrategien für das nächste Kalenderjahr planen, ist es daher an der Zeit, neue Systeme und Prozesse einzuführen.

Die Rolle der Technologie bei der Einführung von BEPS 2.0

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Es ist davon auszugehen, dass die OECD in den nächsten Jahren BEPS ändern wird. Bei der Umsetzung der neuen Vorschriften in die Praxis, wird die Feinabstimmung des Systems zweifelslos einige Änderungen erfordern. Alle neuen Tools und Prozesse, die Steuerplaner in Unternehmen einführen, müssen daher flexibel genug sein, um die kommenden Veränderungen zu bewältigen.

insightsoftware arbeitet seit 1994 mit Steuerfachleuten aus dem Mittelstand und Großunternehmen zusammen. Mit Longview Tax wird die – Steuerplanung und –berichtserstattung im gesamten Unternehmen verbessert, indem getrennte Systeme, manuelle Tabellenkalkulationen und fehleranfällige Kommunikation durch eine einzige verlässliche Informationsquelle (Single Source of Truth) ersetzt werden, die speziell für zentrale Steuerprognosen, Rückstellungen und Reporting, Analysen und ein umfassendes Steuermanagement entwickelt wurde.

Während viele Unternehmen die Komplexität dieser verschiedenen Funktionen weiterhin mit manuellen Prozessen und einer Vielzahl aus verschiedener Softwaretools bewältigen müssen, vereint Longview Tax all dies unter einem Dach, indem es Steuerprozesse strafft und vereinfacht, operatives Transfer Pricing verwaltet und gleichzeitig die Genauigkeit verbessert.

Während sich BEPS am Horizont abzeichnet, ist jetzt vielleicht der richtige Zeitpunkt, um Ordnung in diese relativ chaotische Welt zu bringen. Longview Tax tut dies bereits für unsere Kunden, daher ist es nur natürlich, dass viele dieser Kunden auf insightsoftware zurückgreifen, um bei der Optimierung Ihrer Prozesse und Strategien im Zusammenhang mit BEPS Pillar 2 Hilfe zu erhalten.

Im vergangenen Jahr haben sich die internationalen Steuerexperten von insightsoftware mit führenden globalen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften, großen multinationalen Kunden und anderen getroffen, um die Auswirkungen von BEPS auf unsere Kunden zu verstehen. Wir arbeiten eng mit denjenigen zusammen, die direkt für die Einhaltung der neuen BEPS-Regeln verantwortlich sein werden, und wir werden dies auch nach Inkrafttreten der Regeln weiterhin tun. Longview Tax ist eine ideale Lösung für Unternehmen, die eine vorausschauende Sicht auf mögliche Steuerverbindlichkeiten benötigen, einschließlich Steuern, die unter dem effektiven BEPS-Mindestsatz von 15 % erhoben werden könnten.

In vielen Organisationen können Finanzverantwortliche oft den effektiven Steuersatz (ETR) ihres Konzernunternehmens erst sehen, wenn es für sie bereits zu spät ist, um etwas zur Steuersteuerung zu unternehmen. Wenn BEPS im Jahr 2023 in Kraft tritt, wird eine mangelnde Transparenz noch mehr zur Belastung werden. Unternehmen, die ihre Optionen klar verstehen wollen, sollten jetzt – so bald wie möglich – Systeme einführen, um im nächsten Jahr von den Vorteilen cleverer Steuerstrategien zu profitieren.

Wenn Sie sich fragen, wie Ihnen insightsoftware helfen kann, die Auswirkungen von BEPS in Ihrem multinationalen Unternehmen zu steuern:

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